Häufige Fragen zum FireQ Gas
Welche Gaskartuschen passen in den FireQ Gas?
Der FireQ Gas funktioniert mit handelsüblichen Schraubkartuschen nach der Euronorm EN-417. Wir empfehlen die PRIMUS® PowerGas Kartuschen (Modelle 2202, 2206 oder 2207), weil die eine Propan-Butan-Mischung enthalten, die keine Vorwärmzeit braucht und sich gut regeln lässt. Eine gefüllte 450g Kartusche reicht für etwa sechs bis sieben Grilldurchläufe. Der Gasverbrauch liegt bei 321 g/h bei voller Leistung.
Kann ich den FireQ Gas auch mit großen Gasflaschen betreiben?
Ja, und auf längeren Reisen lohnt sich das, weil große Flaschen deutlich günstiger sind als kleine Kartuschen. Du brauchst dafür einen speziellen Adapterschlauch mit Druckminderer, der den hohen Flaschendruck auf die 2 bar reduziert, die der Brenner braucht. Der Adapter passt auf deutsche 5 kg und 11 kg Propangasflaschen mit Linksgewinde. Für die blauen französischen Campingflaschen, die man auf vielen Stellplätzen in Frankreich bekommt, gibt es einen zusätzlichen Adapter. Wichtig: Die Flamme regelst du immer am Schlauchventil des Brenners, nie am Ventil der großen Flasche. Wie du den Adapter anschließt, zeigen wir im Video zum Anschluss von 5 kg Flaschen.
Kann ich den FireQ Gas auch mit Benzin oder Petroleum betreiben?
Ja, mit dem PRIMUS® Multifuel Kit (Nr. 737380) kannst du den Brenner auf Benzin oder Petroleum umrüsten. Das Kit enthält eine Druckflasche mit Pumpe und verschiedene Düsen für die unterschiedlichen Brennstoffe: Nr. 42 für Gas, Nr. 37 für Benzin und Nr. 26 für Petroleum. Als Benzin funktioniert Brennerbenzin von PRIMUS®, bleifreies Tankstellen-Benzin oder Benzin aus der Apotheke. Der Unterschied zum Gas-Betrieb: Benzin muss vorgeheizt werden, du zündest dafür das Vorheizpfännchen am Brenner mit einem Feuerzeug an. Die Vorheizteile können beim normalen Gas-Betrieb am Brenner bleiben, die stören nicht. Den kompletten Umbau und die Bedienung mit Benzin zeigen wir im Multifuel Video.
Wie groß darf der Topf sein, wenn ich den FireQ Gas als Kocher nutze?
Es passen Töpfe bis 22 cm Durchmesser und Pfannen bis 26 cm. Das maximale Gewicht von Topf oder Pfanne samt Inhalt liegt bei 5 kg. Achte darauf, dass überstehende Pfannengriffe nicht zu weit über den Rand hinausragen, weil das die Kippgefahr erhöht. Um den Kocher zu nutzen, nimmst du einfach die Grillplatte aus dem Griffrahmen und stellst den Topf direkt auf den Topfträger. Die Windschutzbleche schützen die Flamme dabei vor Wind.
Wie reinige ich die beschichtete Grillplatte richtig?
Die Grillplatte ist aus Aluminiumguss mit Antihaftbeschichtung. Nimm die Platte aus dem Griffrahmen und reinige sie mit warmem Wasser, etwas Spülmittel und einer weichen Bürste mit Naturborsten. Damit fährst du über die Grilllinien und die Fettrinne. Auf keinen Fall Stahlwolle oder scharfkantige Gegenstände verwenden, das zerstört die Antihaftschicht. Den Griffrahmen selbst musst du in der Regel nicht reinigen, der bleibt sauber. Die Edelstahlteile (Windschutzbleche, Brennerträger) reinigst du wie beim Holzkohle-FireQ mit einem Edelstahl-Scheuerpad. Die Reinigung der Grillplatte zeigen wir Schritt für Schritt im Reinigungsvideo.
Kann die Antihaftbeschichtung der Grillplatte erneuert werden?
Ja. Wenn die Beschichtung nach ein paar Jahren abgenutzt ist, kannst du die Grillplatte an uns einschicken und wir beschichten sie neu. Das ist günstiger als eine neue Platte zu kaufen und sorgt dafür, dass das Grillgut nicht mit dem Aluminium in Kontakt kommt. Die Beschichtung ist so ausgelegt, dass sie bei normaler Nutzung lange hält. Sie sollte dauerhaft nicht über 240°C erhitzt werden und nur kurzzeitig darüber.
Darf ich die Grillplatte ohne Grillgut aufheizen?
Ja, aber nur kurz. Du kannst die Platte etwa eine Minute vorheizen, dann etwas Öl verteilen und das Grillgut auflegen. Länger als eine Minute ohne Inhalt aufheizen solltest du nicht, weil die Antihaftbeschichtung bei Überhitzung Schaden nehmen kann. Die Beschichtung ist für dauerhaft maximal 240°C ausgelegt. Das gilt genauso für beschichtete Töpfe und Pfannen, die du auf dem Topfträger nutzt.
Was mache ich, wenn eine Flamme aus dem Vorheizrohr kommt?
Das sieht erstmal beunruhigend aus, ist aber ein bekanntes und einfach lösbares Problem. Die Ursache ist, dass sich die Gasdüse im Brenner durch Vibrationen oder Temperaturwechsel etwas gelöst hat. Dadurch tritt Gas an der falschen Stelle aus. Du kannst das selbst beheben: Ventil zudrehen, Kartusche abschrauben, die Überwurfmutter am Mischrohr lösen, die Vorwärmschleife zur Seite schwenken und die Düse nachziehen. Unser Piezo-Anzünder hat einen Sechskant, der genau auf die Düse passt, du brauchst also kein extra Werkzeug. Bitte nicht zu fest anziehen, das Gewinde ist empfindlich. Wie du die Düse findest und nachziehst, zeigen wir im Troubleshooting-Video zur Zusatzflamme.
Kann ich meinen bestehenden FireQ auf Gas nachrüsten, und welches Set brauche ich?
Ja, alle FireQ Modelle ab Baujahr 2015 lassen sich mit einem Gas-Nachrüstset erweitern. Es gibt drei Varianten: Das Basic-Set enthält nur die Funktionsteile (Brenner, Brennerträger, Grillplatte und Topfträger) und passt zu deiner vorhandenen Tasche, wenn sie groß genug ist. Die mittlere Variante kommt mit einer Brennertasche, die du auf deine vorhandene Tasche auffädeln kannst. Das Maxi-Set bringt eine größere Tragetasche mit, weil das Gesamtpaket mit Gas-Kit etwas dicker ist als der reine Holzkohle-FireQ. Dein bestehender FireQ funktioniert danach sowohl mit Holzkohle als auch mit Gas. Die Unterschiede zwischen den drei Sets erklären wir im Nachrüstset-Vergleichsvideo.
Was ist der Unterschied zwischen FireQ Gas und FireQ Gas Mini?
Die Funktion ist bei beiden identisch: gleicher PRIMUS® Brenner, gleiche Aluminiumguss-Grillplatte mit Antihaftbeschichtung, gleiche Dual-Funktion als Grill und Kocher. Der einzige Unterschied liegt in der Größe. Auf den großen FireQ Gas passt ein Topf bis 22 cm (5,5 Liter), auf den Mini ein Topf bis etwa 4 Liter. Die Grillplatte vom Großen reicht für vier bis sechs Personen, die vom Mini für zwei bis drei. Den direkten Größenvergleich kannst du dir im Vergleichsvideo Gas vs. Gas Mini anschauen.
Wie lagere und transportiere ich den Brenner sicher?
Vor dem Transport trennst du immer den Brenner von der Gaskartusche. Den Brenner schraubst du vom Halteblech ab und verstaust ihn in der Brennertasche. Die Rändelschraube machst du danach wieder am Halteblech fest, damit sie nicht verloren geht. Die Grillplatte drehst du beim Einpacken so, dass die beschichtete Seite nach unten zeigt, und legst die Blechteile auf die unbeschichtete Rückseite. Leg nie Blechteile auf die beschichtete Seite, auch nicht bei kurzen Fahrten, weil die Teile beim Fahren verrutschen und die Beschichtung zerkratzen.

